USA - Johnny O'BRYANT. Day 2 of the 2010 FIBA World Championship in Hamburg, Germany. 03/07/2010, preliminary round.
HAMBURG (2010 FIBA U17 Weltmeisterschaft) - Sowohl die Vereinigten Staaten (82:70 vs. Argentinien) als auch Litauen (85:72 vs. China) hatten bereits einen Sieg auf der Habenseite, als sie am zweiten Spieltage der U17-Weltmeisterschaft aufeinandertrafen. Die Amerikaner verschafften sich durch ihre enorme Athletik und das gewachsene Zusammenspiel große Vorteile, die sie auf dem Parket vschamlos ausnutzten.
Sie erzwangen mit ihrer schon vom Argentinien-Spiel bekannten Presse viel gegnerische Ballverluste, die nur allzu oft in Fastbreak-Dunks müdeten. Bis auf Guard Rokas Narkevicius (14 Punkte) – welcher regelmäßig Dreier einstreute – hielt bei den Europäern kein anderer Akteur nennenswert dagegen. Ohne ihn wäre Litauen schon zur Halbzeit deutlich weiter als 31:56 ins Hintertreffen geraten.
Es dauerte bis zur siebten Minute des letzten Viertels, ehe Virgil Parker unter dem Korb entlangtauchte und mit seinem Korbleger erstmals in diesem Turnier die 100-Punkte-Marke knackte. In der gesamten zweiten Hälfte versuchten die Amerikaner immer wieder Alley-Oops anzubringen oder bei Schnell angriffen per Dunk abzuschließen. Die Zuschauer in der Sporthalle Hamburg waren bestens unterhalten, zumal auch Litauen mit diversen sehenswerten Ballstaffetten aufwartete.
Stimmen zum Spiel:
Don Showalter (Trainer USA): „Unsere Spieler waren gut vorbereitet und sind fokussiert in die Begegnung gegangen. Das Team wird mit jedem Spiel zunehmend besser. Wir haben eine sehr mannschaftsdienliche Mentalität, bei der nicht der einzelne Spieler im Mittelpunkt steht.“
Egidijus Zenevicius (Co-Trainer Litauen): „Unsere Verteidigung war das gesamte Spiel über nicht wirklich gut. Aber wir werden die USA im Halbfinale dieses Turniers wiedersehen.“
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